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Anbieter von MiS Micro-Stimulations-Systemen zur Dekubitus- und Schmerztherapie:
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Aktuelles

Bei vielen Pflegebedürftigen ist es augenfällig, dass Schlafstörungen vorliegen. Wir kennen alle die Demenz-Erkrankten, die nachts keine Ruhe finden und „umhergeistern“. Hier steht mehr die Analyse der Ursache im Vordergrund. Aber weitaus mehr Menschen leiden unter schlechtem Schlaf. Im Alter zwischen 60 und 70 verändert sich vieles im Körper. Die Tiefschlafphasen werden massiv kürzer oder finden gar nicht mehr statt und das Bedürfnis nach einem Schläfchen am Nachmittag steigt. Der Schlaf wird flacher, der alte Mensch ist leichter weckbar.

Viele ältere Menschen geben dem Schlafbedürfnis am Nachmittag nach und schlafen bis zu 90 Minuten. Hier entsteht ein Teufelskreis. Das Schlafbedürfnis steigt nämlich nicht sondern bleibt im Schnitt bei ca. 7 Stunden. Wird nun ein Teil davon während des Tages durchgeführt, sinkt das Schlafbedürfnis in der Nacht. Auf der anderen Seite wird der alte Mensch auch früher müde und geht entsprechend früher zu Bett. Geht es in Richtung „Älter werden“ werden wir fast alle zu Morgenmenschen. Wir können also damit rechnen, dass wir gerade in Altenpflegeeinrichtungen, aber auch zu Hause viele Menschen vor uns haben, die nachts wach in ihren Betten liegen. Nicht jeder leidet darunter, aber es gibt doch deutliche Anzeichen, wenn es den Pflegebedürftige belastet. Symptome sind z.B.: Niedergeschlagenheit, depressive Verstimmungen bis hin zu Depressionen, Antriebslosigkeit, keine Freude an Tagesaktivitäten um nur einige zu nennen?

Expertin Marion Saller: »Ab wann spricht man von Schlafstörungen?«

Jedes Krankheitsbild kann sich in unterschiedlichen Schlafstörungen äußern. Lesen Sie hier mehr über die jeweiligen Auslöser und Folgen.

Demenz
Demenziell erkrankte Menschen reagieren auf Symptome wie Schmerzen oder Unwohlsein meist mit motorischer Unruhe. Ebenso verändert sich die komplette Wahrnehmung, sowohl der Umwelt als auch des eigenen Körpers. Ein Demenzkranker braucht fortlaufend Berührungs- und Bewegungsrückmeldungen, muss also seinen Körper spüren. Nur das gibt ihm Orientierung und Sicherheit, nimmt die Angst und hilft so beim Wiedereinschlafen. Unter anderem leiden sie nicht selten auch unter Bewegungs- und Liegeschmerzen.

Dekubitus (Der bettlägerige Patient)
Menschen, die sich wundliegen, können keine natürlichen nächtlichen Bewegungen mehr vollziehen und die Schlafpositionen einnehmen, die ihnen guttäten. Hinzu kommt, dass sie oft unter starken Schmerzen leiden. Zerwühlte Bettlaken, starkes Schwitzen oder motorische Unruhe lassen auch hier auf Schlafstörungen schließen.

Schmerzen (Palliativ)
Wer unter Schmerzen leidet, schläft schlecht ein, wacht nachts oft auf und kann häufig nicht den Wechsel verschiedener Schlafpositionen vornehmen, die ihm gut tun würden. Wenn der Betroffene dann versucht, tagsüber etwas Schlaf nachzuholen, beginnt ein Teufelskreis, weil das Einschlafen in der nächsten Nacht noch schwerer fällt. Besonders in der letzten Phase, wenn sich das Leben dem Ende nähert, wird dies als sehr belastend empfunden.

Spastizität
Erwachsene mit Spastik berichten, dass sie durch die Entspannung ihrer Muskulatur beim Einschlafen häufig das Gefühl haben, ins Leere zu fallen. Das Gehirn bekommt dann vom Körper zu wenige Informationen über Lage und Untergrund. Dies führt zu einer irritierenden Unsicherheit im Körpergefühl, die den Schlaf behindert.

Diabetes
Bei Diabetikern kommt es häufig zu nächtlichem Harndrang. Das ist mit ein Grund, warum die Bewohner häufig nicht mehr in den Schlaf finden. Zusätzlich können noch Hungergefühl, Flauheit im Magen, Durst oder vermehrter Juckreiz den Bewohner daran hindern durchzuschlafen.

Stress als pflegende Angehörige
Wer jemanden pflegt, der nachts oft wach ist, leidet fast immer auch selbst unter Schlafmangel. Ursächlich ist dabei nicht nur die Unruhe der pflegebedürftigen Person, sondern ebenso die seelische Belastung, die mit der Gesamtsituation einhergeht. Um nicht selbst krank zu werden, sollten Angehörige bei häufigen Schlafstörungen unbedingt Maßnahmen ergreifen.


Erheben Sie mit den IGAP Schlafprotokollen Ihren aktuellen Schlafstatus. Ein guter Überblick hilft Ihnen, mit Ihrem Arzt oder unseren Schlafexperten zu besprechen, welche Hilfe nötig ist.

Schlafprotokolle können Sie hier herunterladen:
https://www.igap.de/schlafprotokolle

 

Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben! 

Die Corona-Pandemie macht es sehr schmerzhaft deutlich: Unterschätzt und unersetzlich sind familiäre und nachbarschaftliche Netzwerke in der Pflege!

Häusliche Pflege funktioniert am besten, wenn viele Schultern die Last teilen. Familiäre und nachbarschaftliche Netzwerke wurden in der Pflegeforschung dennoch bisher kaum beachtet.Wie unersetzlich die Nachbarin ist, die ab und zu nach dem Rechten schaut, wird in Zeiten verschärfter Kontaktbeschränkungen besonders schmerzhaft deutlich. Gleiches gilt für den alten Schulfreund, der sich sonst Zeit für die Gespräche nimmt und nun plötzlich nicht kommen darf. Oder für die Enkelkinder, die normalerweise schnell zur Stelle sind, wenn Oma oder Opa Hilfe brauchen.Pflege-Experten haben diese schwierige Situation pflegender Angehöriger jetzt erkannt und raten betroffenen Familien dringend, sich in der Corona-Krise technologische Unterstützung zu holen.

Digitale Assistenzsysteme: Alarmieren Angehörige und Nachbarn im Notfall
Empfehlenswert sind z.B. sensorische Matratzenauflagen im Bett der Pflegebedürftigen. Über neue Pflege-Apps werden die Informationen, z.B. Nässe, Bett-Abwesenheit oder wann der zu Pflegende umgelagert werden muss, per Push-Nachricht an beliebig viele hilfsbereite „Beobachter“ gesendet.

Mehr zum Thema Digitale-Assistenzsysteme erfahren Sie unter www.igap.de/digitale-assistenzsysteme

#igap#nachbarschaftliche Netzwerke #Digitale Assistenzsysteme #Häusliche-Pflege #dekubitus#Demenz#Assistenzsysteme#Pflege-Apps #Überwachung#Hausnotruf

Ein Symptom – viele Ursachen. Die Gründe, warum Menschen unter Schlafstörungen leiden, könnten kaum vielfältiger sein. Um die individuelle Schlafsituation dauerhaft zu verbessern, kommt es darauf an, nächtliche Probleme richtig zu deuten. Besonders bei kleinen Kindern, Personen mit Handicap oder älteren Leuten, die sich etwa aufgrund einer Demenz nicht mehr richtig äußern können, sind Angehörige und Pflegekräfte gefragt, genau hinzuschauen. Ansonsten besteht schnell die Gefahr einer Fehlbehandlung, die ihrerseits massiv zur Verschlechterung des Gesundheitszustandes sowie der Lebensqualität des Betroffenen führen kann.

Falsche Behandlung vermeiden
Fatal wäre es beispielsweise, demente Senioren, die unerkannte Schmerzen verspüren, mit Medikamenten ruhig zu stellen, damit sie im Bett bleiben, ohne sie von ihrem eigentlichen Leiden zu befreien. Ziel sollte hingegen immer eine individuell abgestimmte, möglichst nebenwirkungsfreie Behandlung sein. In vielen modernen Pflegeeinrichtungen kommen deshalb heutzutage Therapie-Matratzen für verschiedene Krankheitsbilder zum Einsatz. Sie nutzen die Eigenbewegung des Liegenden, um Mikroimpulse abzugeben, die den Körper kaum spürbar in Bewegung halten und so Schmerzen, Wundliegen und Orientierungslosigkeit auf natürlichem Wege vorbeugen und lindern.

Expertin Marion Saller: »Ab wann spricht man von Schlafstörungen«
Jedes Krankheitsbild kann sich in unterschiedlichen Schlafstörungen äußern. Lesen Sie im aktuellen Ruhen & Schlafen in der Pflege mehr über die jeweiligen Auslöser und Folgen.

Hier erhalten Sie kostenlos den Ratgeber „Schlaf als Medizin“ - die Unterstützung für pflegende Angehörige - www.thomashilfen.de/landingpages/311
 
 
 

Heimbewohner, die gut durchschlafen, sind gesünder und benötigen weniger Betreuung. In einer neuen Schulung finden Pflegefachkräfte jetzt aktuelle Forschungsergebnisse und praktikable Lösungen für einen kompetenten Umgang mit dem Thema Schlafstörungen.

Gesundheitsminister Spahn will neue Debatte um Pflegefinanzierung

Pflege kostet. Und das nicht zu knapp. Bis zu 4.000 Euro pro Monat werden fällig, wenn Oma plötzlich nicht mehr allein leben kann. Bei den betroffenen Familien führt das zu viel Unsicherheit: „Was ist, wenn Rente und Pflegegeld dafür nicht reichen?“ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verspricht jetzt mehr Planbarkeit für pflegebedürftige Senioren und deren Kinder. Reha-Experten setzen zudem auf digitale Hilfsmittel, um die Pflege zuhause zu erleichtern.